Zimmerecke mit unregelmäßiger dunkelgelber Wandfarbe
Gestaltung

Wandfarbe: heiter und wolkig

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Mein Experiment mit der selbstgemischten Kaseinfarbe ist fragwürdig ausgegangen. Zuerst war ich vom Ergebnis leicht schockiert. Allerdings sieht es in Wahrheit nicht so wüst aus wie auf dem Foto (unten). Vielmehr hat die Kaseinlasur einen leichten Glanz und eine sehr satte Farbe. Aber es gelingt mir nicht, davon ordentliche Bilder zu machen.

Raumecke mit scheckig-gelben Wänden

Magerquark, Goldocker-Pigment und ein Tropfen Spüli ergaben diese kräftige Lasur.

Im Internet findet man etliche Rezepte zur Herstellung von Wandfarben, zum Beispiel hier.
Ich habe umstandslos das Pigmentpulver ein paar Stunden mit wenig Wasser sumpfen lassen und anschließend mit mehr Wasser, Magerquark und einem Tropfen Spülmittel verquirlt. Früher, während meiner Studizeit in Berlin, habe ich die Pigmente mit Latexbinder und Rügener Kreide gebunden. Damals waren in Wischtechnik gestaltete Wände sehr en vogue, was sie heute zweifellos nicht mehr sind. Sorgfältig und konsequent umgesetzt, wie hier, kann das auch heute noch überzeugen, und Naturfarben haben zweifellos viele Vorteile. Für mein Zimmerchen, in das nie ein Sonnenstrahl kommt, sind die heiter-wolkigen Wände in Ordnung. Im Übrigen ist mediterranes Flair nicht das, was ich in Sankt Goarshausen brauche. Deshalb werde ich es bei diesem Experiment belassen und die wichtigeren Räume des Hauses etwas stilvoller gestalten. Der nächste Beitrag hat „Tapete“ zum Thema! 🙂

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