Sankt Goarshausen Vermischtes

2014 – Ein Jahr voller Überraschungen

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Dass ich in diesem Jahr 50 werden würde, das stand schon länger fest. Alles andere traf mich einigermaßen überraschend. Ich wollte den Kran (das Industriedenkmal „Häusener Kran“) retten und habe deshalb für den Stadtrat kandidiert. Ich wurde in den Stadtrat gewählt und im Juli zur Beigeordneten ernannt. Damit habe ich mir eine ganze Liste von Problemen zu eigen gemacht. Obwohl man ja, politisch und psychologisch korrekt, nie von „Problemen“ sprechen soll, sondern freundlichere Umschreibungen finden muss: „Themen“, „Ziele“. Wie auch immer, es läuft auf dasselbe hinaus: Die ehrenamtliche Arbeit fordert einen gewissen Teil meiner Zeit.
Anfang des Jahres und bis zur Kommunalwahl im Mai gab es in Sankt Goarshausen keinen Bürgermeisterkandidaten. Erst nach der Wahl hat der vormalige Erste Beigeordnete Heinz-Peter Mertens dem Erwartungsdruck, der auf seiner Person lastete, nachgegeben und sich vom Stadtrat zum Bürgermeister wählen lassen.
Dem waren etliche Besprechungen vorausgegangen, denn natürlich formierte der angehende Stadtbürgermeister sein Schattenkabinett.
Mein Privatleben wurde im Frühjahr außerdem bereichert durch die Geburt meiner vierten Nichte. Allerdings war die Niederkunft durch den Zwischenfall Schangerschaftsembolie so dramatisch, dass wir in den folgenden Wochen viele, viele Stunden in Krankenhäusern verbrachten, wo Ärzte um das Leben von Mutter und Baby kämpften. Inzwischen sind beide wohlauf.
Auf der Baustelle gab es einige Mißgeschicke, um nicht zu sagen Pfusch. Die neuen Fenster habe ich nach langem Hin und Her wieder ausbauen lassen. Sie waren zu klein bemessen, so dass der Schreiner rundum Leisten einsetzen und die Fenster erneut einbauen musste. Das hat mir sehr viel Verdruss bereitet. Ich habe nicht ausführlicher darüber gebloggt, weil ich niemanden bloßstellen möchte. Dennnoch muss ich sagen, das war das allerärgerlichste Erfahrung im Zusammenhang mit der Haussanierung.
Lokalpolitisch gibt es schon einige erfreuliche Ergebnisse, die ich bei Gelegenheit näher beschreibe, und noch viel, viel Arbeit. In Sachen Kran-Rettung hat sich schon einiges getan, auch das eine der erfreulichen Überraschungen in diesem Jahr.

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